Trass-Kalk-Fugenmörtel - TKF M2,5

Trass-Kalk-Fugenmörtel
TKF M2,5

Normalmauermörtel M2,5 gemäß DIN EN 998-2
NM II gemäß DIN 20000-412
  • Bindemittelbasis: Trass-Kalk
  • Fugenmörtel für Mauerwerk aller Art
  • zum nachträglichen Verfugen von Mauerwerk aller Art, insbesondere für Natursteinmauerwerk geeignet
  • zur Sanierung und Restaurierung von Sichtmauerwerk
  • zum Verfugen im Innen- und Außenbereich
  • Farbtöne: hellgrau, farbig
  • Körnung: 0 – 2 mm, 0 – 4 mm
  • Verbrauch: je nach Anwendung

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Technische Daten
  • Downloads

Anwendungen

  • zum nachträglichen Verfugen von Mauerwerk aller Art, insbesondere für Natursteinmauerwerk geeignet
  • zur Sanierung und Restaurierung von Sichtmauerwerk
  • zum Verfugen im Innen- und Außenbereich
  • auch als Mauerkronen-Variante mit erhöhter Flankenhaftung und reduzierter Wasseraufnahme (W-Wert ca. 2,0 kg/(m2h0,5) erhältlich

Eigenschaften

  • Farbtöne: hellgrau, farbig
  • mineralisch
  • leichte Verarbeitung
  • witterungs- und frostbeständig nach Erhärtung
  • eingestelltes Wasserrückhaltevermögen
  • nach Absprache auch eingefärbt, unter Zumischung von farbigen Sanden und/oder Eisenoxidfarben, lieferbar
  • auf Anfrage auch als maschinengängige Ausführung lieferbar
  • bei Bedarf auch als hoch sulfatbeständige Variante auf Anfrage erhältlich

Zusammensetzung

  • Trasskalk gemäß DIN EN 459-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139

Lieferform

  • 30 kg/Sack

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Mauersteine und Untergründe müssen fest, tragfähig, frostfrei und frei von haftvermindernden Rückständen sein.
  • Fugenflanken müssen frostfrei, trocken, öl-, anstrich-, staubfrei und frei von weichen und lockeren Mörtelresten sein.

Vorbehandlung

  • Vor der Neuverfugung von Mauerwerk muss die Fuge so tief ausgeräumt werden, dass sie der doppelten Fugenbreite entspricht, mindestens jedoch 2 cm.
  • Für Ziegelmauerwerk muss das gleiche Verfahren eingesetzt werden, wobei immer darauf zu achten ist, dass die Flankenhaftung gewährleistet ist.
  • Eine Säuberung der Fugenflanken mit Hochruck- oder Wasserstrahl wird empfohlen.
  • Die Fugen sind je nach Saugverhalten vorzunässen.
  • Bei der Vorbehandlung der zu bearbeitenden Flächen ist die unterschiedliche Saugfähigkeit der Materialien zu berücksichtigen. Durch Beobachtung der Wasseraufnahmefähigkeit ist die Vorbehandlung den Gegebenheiten anzupassen. So kann es sich zeigen, dass wenig saugendes dichtes Gestein (z. B. Granit) einen geringen Wasserbedarf besitzt, der in der Fuge befindliche Mörtel jedoch stark saugfähig ist. Wird dieser vor der Verfugung nicht genügend vorgenässt, wird dem neu eingebrachten Mörtel zu viel Wasser entzogen. Hierdurch kommt es zu mangelhaften Verbund- und Minderfestigkeiten der Verfugung. Dies gilt auch für das mehrlagige Verarbeiten, bedingt durch Fugen über 2 cm Tiefe.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Produkt von Hand oder mit speziell zum Verfugen geeigneten Maschinen im Trocken- oder Nassspritzverfahren verarbeiten.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Konsistenz: erdfeucht bis schwach plastisch.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Um Rissbildung in der Fuge zu vermeiden, sollten Fugen, die tiefer als 2 cm ausgeräumt sind, in zwei oder nach Bedarf in mehreren Lagen ausgeführt werden.
  • Bei mehrlagiger Arbeitsweise Zwischenstandzeiten von 1 Tag pro mm Auftragsdicke einhalten.
  • Die unteren Lagen sind aufzurauhen.
  • Der Mörtel sollte nicht in Fugen größer 4 cm Fugenbreite eingebracht werden, es sei denn, dass diese Fugen mit ausreichend vorgenässtem Steinbruch ausgezwickelt werden.
  • In besonderen Fällen, z. B. Feldsteinmauerwerk, sind jeweils nur kleinere Mauerwerksbereiche auszustemmen und sofort wieder zu verfugen, um Ausbrüche der Mauerwerksbereiche zu vermeiden.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 2 Stunden
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.

Trocknung / Erhärtung

  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 18-21 l Nassmörtel pro Sack, je nach Konsistenz und Körnung
  • Ergiebigkeit: ca. 600-650 l Nassmörtel pro Tonne
Technische Informationen
Bindemittelbasis:Trass-Kalk
Druckfestigkeit:≥ 2,5 N/mm²
Körnung:0-2 mm; 0-4 mm
Wasserbedarf:ca. 5,0 l/Sack
Farbe:grau

Bei allen Daten handelt es sich um Durchschnittswerte, die unter Laborbedingungen nach einschlägigen Prüfnormen und Anwendungsversuchen ermittelt wurden. Abweichungen unter Praxisbedingungen sind möglich.