Porengrundputz
HSP-L

Normalputzmörtel GP CS II gemäß DIN EN 998-1
  • Bindemittelbasis: gemäß Patent PA 3437680
  • Porengrundputz für gipshaltiges Mauerwerk
  • vorzugsweise zur Restaurierung von Denkmalobjekten
  • sulfatbeständig
  • mit erhöhtem Porenraum
  • Körnung: 0 – 2,5 mm
  • Verbrauch: ca. 19,5 kg/m² pro 15 mm Putzdicke

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Downloads

Anwendungen

  • vorzugsweise zur Restaurierung von Denkmalobjekten
  • zur Sanierung von gipshaltigem Mauerwerk
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • sulfatbeständig
  • mit erhöhtem Porenraum
  • mineralisch
  • verträglich mit gipshaltigen Altmörteln und Untergründen
  • hoch sulfatbeständig

Zusammensetzung

  • Bindemittel gemäß Patent PA 3437680, Spezialbindemittel entwickelt nach der Grundlagenforschung mit dem Institut für Gesteinshüttenkunde der RWTH Aachen
  • Trass gemäß DIN 51043
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
  • spezielle Zusätze

Lieferform

  • 30 kg/Sack

Untergrund

Allgemein

  • Mauerwerk aller Art
  • vorzugsweise historisches Mauerwerk
  • gipshaltiges Altmauerwerk
  • Beton
  • im Putzgrund verankerter Putzträger

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, staubfrei sowie frei von haftmindernden Rückständen, Trennmitteln, Ausblühungen und Sinterschichten sein.
  • Zur Beurteilung des Putzgrundes sind die VOB/C DIN 18350, Abschnitt 3, DIN EN 13914-1/13914-2 sowie die Putznorm DIN 18550-1/18550-2 zu beachten.

Vorbehandlung

  • Nicht tragfähige Putze, Beschichtungen oder Salzausblühungen vollständig entfernen.
  • Der Putzgrund ist rechtzeitig, gegebenenfalls einige Tage vorher, bei Bedarf auch mehrfach vorzunässen. Beim Vornässen ist die materialspezifische Saugfähigkeit von Mauersteinen und -mörtel zu berücksichtigen.
  • Unterschiedlicher Wasserentzug des aufgebrachten Frischmörtels führt zu Schwindrissen und zu Minderfestigkeiten des Putzes.
  • Zur Haftungsverbesserung kann, je nach Untergrundbeschaffenheit, der Auftrag eines netzförmigen Vorspritzes (ca. 50 - 60% deckend) mit tubag HSM 3 erforderlich sein.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Von Hand und mit marktüblichen Putzmaschinen verarbeitbar.
  • Bei maschineller Verarbeitung: Wasserzulauf auf verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen.
  • Bei längeren Arbeitsunterbrechungen, Putzmaschine und Mörtelschläuche reinigen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Frischmörtel gleichmäßig in Lagendicken von ca. 15 mm auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.
  • Putzschichtdicken größer 20 mm in einer Lage sind nicht zu empfehlen.
  • Eine Mindestputzschichtdicke von 10 mm darf nicht unterschritten werden.
  • Bei zweilagiger Putzweise ist die erste Lage gut aufzurauen und vor dem Auftrag der zweiten Lage vorzunässen. Zwischenstandzeiten von mindestens 1 Tag pro mm Auftragsdicke sind einhalten.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 2 Stunden
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Der Mörtel erhärtet aufgabengemäß langsamer. Fertig verputzte Flächen sind deshalb wirksam vor Austrocknung zu schützen.
  • Bei der Planung der Ausführungszeiten ist zu berücksichtigen, dass die Temperaturen am, bzw. im Mauerwerk nicht unter +5°C absinken dürfen. In Jahreszeiten, in denen die Möglichkeit eines weiteren Absinkens der Temperatur angenommen werden muss, dürfen Arbeiten mit dem Produkt nicht mehr ausgeführt werden.
  • Fertig gestellte Abschnitte wirksam gegen Auskühlung zu schützen. Die Minimaltemperatur von +5°C darf auch während der Zeit der Nachbehandlung nicht unterschritten werden. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich das Erhärten des Mörtels stark, so dass der Mörtel sehr lange nachbehandelt werden muss.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Angrenzende Flächen und Bauteile (z. B. Fenster, Fensterbänke usw.) sorgfältig abdecken. Verunreinigungen sofort mit Wasser abwaschen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 23 l Nassmörtel pro Sack