Trass-Kalk-Putz - TKP

Trass-Kalk-Putz
TKP

Normalputzmörtel GP CS II gemäß DIN EN 998-1
  • Bindemittelbasis: Trass-Kalk
  • Grund- und Restaurierungsputz
  • vorzugsweise zur Restaurierung von Denkmalobjekten
  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • Körnung: 0 – 1 mm, 0 – 4 mm
  • Verbrauch: ca. 22 kg/m² pro 15 mm Putzdicke

Anwendungen

  • vorzugsweise zur Restaurierung von Denkmalobjekten
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • mineralisch
  • optimierter Erhärtungsverlauf und Verminderung des Ausblührisikos durch Original tubag-Trass
  • leichte Verarbeitung
  • maschinengängig
  • diffusionsoffen
  • feuchteregulierend

Zusammensetzung

  • hochhydraulischer Trasskalk gemäß DIN EN 459-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139

Lieferform

  • 25 kg/Sack
  • lose im Silo

Untergrund

Allgemein

  • Mauerwerk aller Art
  • vorzugsweise historisches Mauerwerk
  • Beton
  • im Putzgrund verankerter Putzträger

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, eben, sauber, trag- und saugfähig, frei von haftmindernden Rückständen, Ausblühungen und Sinterschichten sein.
  • Zur Beurteilung des Putzgrundes sind die VOB/C DIN 18350, Abschnitt 3, DIN EN 13914-1/13914-2 sowie die Putznorm DIN 18550-1/18550-2 zu beachten.

Vorbehandlung

  • Nicht tragfähige Putze, Beschichtungen oder Salzausblühungen vollständig entfernen.
  • Stark saugende Untergründe sind vorzubehandeln.
  • Betonflächen sind mit tubag VSP Trassvorspritzmörtel vorzuspritzen.
  • Spritzbewurf je nach Temperatur- und Witterungsbedingungen mindestens 1 Tag erhärten lassen.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Von Hand und mit marktüblichen Putzmaschinen verarbeitbar.
  • Bei maschineller Verarbeitung: Wasserzulauf auf verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen.
  • Bei längeren Arbeitsunterbrechungen Putzmaschine und Mörtelschläuche reinigen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Frischmörtel gleichmäßig in Lagendicken von ca. 15 mm auf den vorbereiteten Untergrund auftragen.
  • Putzschichtdicken größer 20 mm in einer Lage sind nicht zu empfehlen.
  • Eine Mindestputzschichtdicke von 10 mm darf nicht unterschritten werden.
  • Bei zweilagiger Putzweise ist die erste Lage gut aufzurauen und vor dem Auftrag der zweiten Lage vorzunässen. Zwischenstandzeiten von mindestens 1 Tag pro mm Auftragsdicke sind einhalten.
  • Die zweite Putzlage wird, je nach Art der nachfolgenden Beschichtung, gleichmäßig aufgeraut oder abgefilzt.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 1 Stunde
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Bei ungünstigen Witterungsbedingungen (z. B. Schlagregen, starke Sonnen- und/oder Windeinwirkung, Frost) sind geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere für frisch beschichtete Flächen zu treffen.
  • Zur Vermeidung eines zu schnellen Wasserentzuges bei hohen Temperaturen sollte die Putzfläche mindestens 3 Tage feucht gehalten werden.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Angrenzende Flächen und Bauteile (z. B. Fenster, Fensterbänke usw.) sorgfältig abdecken. Verunreinigungen sofort mit Wasser abwaschen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 28 l Nassmörtel pro Sack
  • Ergiebigkeit: ca. 700 l Nassmörtel pro Tonne