Trass-Vorspritzmörtel - VSP

Trass-Vorspritzmörtel
VSP

Normalputzmörtel GP CS IV gemäß DIN EN 998-1
  • Bindemittelbasis: Trass-Zement
  • Vorspritzmörtel
  • zur Herstellung eines halbdeckenden (netzförmigen) Spritzbewurfs innerhalb des tubag Sanierputz-Systems
  • Vorspritzputz/Spritzbewurf für tubag Sanier- und Sanierausgleichsputze
  • WTA zertifiziert gemäß Merkblatt 2-9-04
  • mit hohem Sulfatwiderstand
  • Körnung: 0 – 4 mm
  • Verbrauch: ca. 4,5 kg/m² bei netzförmigem Auftrag
  • WTA

Anwendungen

  • zur Herstellung eines halbdeckenden (netzförmigen) Spritzbewurfs innerhalb des tubag Sanierputz-Systems
  • Vorspritzputz/Spritzbewurf für tubag Sanier- und Sanierausgleichsputze
  • zur Verbesserung des Verbund zwischen Putzgrund und nachfolgender Putzschicht
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • WTA zertifiziert gemäß Merkblatt 2-9-04
  • mit hohem Sulfatwiderstand
  • mineralisch
  • keine Beeinträchtigung der Wasserdampfdiffusionsfähigkeit
  • gute Haftung auf mineralischen Untergründen
  • maschinengängig

Zusammensetzung

  • hochsulfatbeständiger Zement CEM I 42,5 R-NW HS gemäß DIN EN 197-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
  • Additive zur besseren Untergrundhaftung

Lieferform

  • 30 kg/Sack

Untergrund

Allgemein

  • Mauerwerk aller Art
  • vorzugsweise historisches Mauerwerk
  • Beton

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, staubfrei sowie frei von haftmindernden Rückständen, Trennmitteln, Ausblühungen und Sinterschichten sein.
  • Zur Beurteilung des Putzgrundes sind die VOB/C DIN 18350, Abschnitt 3, DIN EN 13914-1/13914-2 sowie die Putznorm DIN 18550-1/18550-2 zu beachten.

Vorbehandlung

  • Nicht tragfähige Putze, Beschichtungen oder Salzausblühungen vollständig entfernen.
  • Der Putzgrund ist rechtzeitig, gegebenenfalls einige Tage vorher, bei Bedarf auch mehrfach vorzunässen. Beim Vornässen ist die materialspezifische Saugfähigkeit von Mauersteinen und -mörtel zu berücksichtigen.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Von Hand und mit marktüblichen Putzmaschinen verarbeitbar.
  • Bei maschineller Verarbeitung: Wasserzulauf auf verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen.
  • Bei längeren Arbeitsunterbrechungen Putzmaschine und Mörtelschläuche reinigen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Spritzbewurf oberflächenrau, warzenförmig, halbdeckend (netzförmig) bis 5 mm Schichtdicke ausführen.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 2 Stunden
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.
  • Standzeit je nach Temperatur und Witterung mindestens 1 Tag.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Bei Anwendung gemäß WTA-Merkblatt 2-9-04 sind die Vorgaben des Merkblattes zu beachten.
  • Bauschutt in der Nähe der Sanierbaustelle ist täglich zu beseitigen, um Salzrückwanderungen zu vermeiden.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 18 l Nassmörtel pro Sack