Bewegungsfugenmasse flex - BFM-flex

Bewegungsfugenmasse flex
BFM-flex

  • einkomponentiger PU-Dichtstoff
  • zur Herstellung normgerechter Boden- und Anschlussfugen (ab 10 mm Breite)
  • zulässige Gesamtverformung bis zu 25% der Fugenbreite
  • hohe mechanische Beständigkeit

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Technische Daten
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Anwendungen

  • zur Herstellung normgerechter Boden- und Anschlussfugen (ab 10 mm Breite)
  • zur Herstellung von Bewegungsfugen zwischen Betonbauteilen, die mechanischen Belastungen durch Befahren, Begehen oder temperaturabhängigen Bewegungen ausgesetzt sind
  • für Bewegungsfugen in Beton und Estrich, die ruhenden Lasten oder rollendem Verkehr ausgesetzt sind, z. B. in Lager- und Fertigungshallen, Hofflächen, Parkdecks, Tiefgaragen, Treppenhäusern, Einkaufspassagen oder öffentlichen Gebäuden etc.
  • für Fugen in kommunalen Klär- und Abwasseranlagen, z. B. Vorbelüftungsbecken, Vorklärbecken, Belebungsbecken, Nachklärbecken, Kanälen, Wasserinnen, Drainageeinrichtungen, Rohren, Rohrdurchführungen und Bodenabflüssen
  • im Tunnelbau
  • in Reinräumen
  • geeignet für Flächen, die einer regelmäßigen maschinellen Reinigung unterliegen
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • zulässige Gesamtverformung bis zu 25% der Fugenbreite
  • hohe mechanische Beständigkeit
  • einkomponentig
  • elastisch
  • erhärtet durch Luftfeuchtigkeit
  • blasenfreie Aushärtung
  • gute chemische und mechanische Belastbarkeit
  • ausgezeichnete Haftung

Zusammensetzung

  • 1K-Polyurethan

Lieferform

  • 600 ml/Schlauchbeutel

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Die Fugen müssen sauber, trocken, staubfrei und frei von losen Bestandteilen, Mörtelresten, Fett, Schalöl, Trennmitteln, Imprägnierungen, alten Dicht- oder Klebstoffen oder anderen haftvermindernden Stoffen sein.
  • Die Fugenbreiten müssen auf die zu erwartenden Bewegungen abgestimmt sein.
  • Fugenbreite: 10 - 35 mm

Vorbehandlung

  • Um die richtige Fugentiefe zu gewährleisten und eine Dreiflankenhaftung zu verhindern, sind die Fugen mit einem nichtsaugenden Material, z. B. einer PE-Rundschnur, klemmend zu hinterfüllen.
  • Sollte dies nicht möglich sein, ist der Fugengrund mit einem trennenden Material, wie z. B. PE-Folie, abzudecken.
  • Saugende Untergründe sind mit dem tubag BFP-S 2K Primer zu grundieren. Die Ablüftzeit beträgt ca. 30 - 120 Minuten. Der Primer ist auf trockenem Untergrund mit maximal 4 Gew.-% Restfeuchte aufzutragen.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten, abbinden und erhärten lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Das Produkt ist gebrauchsfertig verpackt.

Auftragen / Verarbeiten

  • Die Fugenmasse mit Hilfe geeigneter Werkzeuge, z. B. Hand- oder Druckluftpistolen, in die Fuge einbringen.
  • Die Dehnfuge wird bis 5 mm unter Oberkante der Pflaster- oder Betonfläche ausgegossen, so dass die Reifen darüber fahrender Fahrzeuge nicht mit dem Fugenmaterial in Berührung kommen können.
  • Die Oberfläche wird mit einem geeigneten Werkzeug, z. B. einem Glättspachtel, geglättet. Dabei ist die Fugenmasse an die Haftflächen und das Hinterfüllmaterial anzudrücken.
  • Zur optischen Anpassung an das Umgebungsbild können die Fugen besandet werden. Dazu das Fugenmaterial in der Phase der Hautbildung (bis maximal 1 Stunde) feuergetrockneter Quarzsand gestreut und dieser maximal 0,5-1 mm tief in den Dichtstoff gedrückt. Die mechanischen Eigenschaften der elastischen Fuge werden durch die Besandung nicht verändert.

Verarbeitbare Zeit

  • Hautbildungszeit: ca. 60 - 90 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.

Trocknung / Erhärtung

  • Nach dem Verguss der Fugen sind diese vor direkter Sonneneinstrahlung, zu rascher Austrocknung und Schlagregen zu schützen.
  • Verschmutzungen der Stein-/Betonoberfläche trocknen lassen und später von der verschmutzten Fläche abziehen.
  • Die vollständige Durchhärtung ist bei maximaler Breite nach ca. 14 Tagen erreicht.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit geeigneten Lösemitteln reinigen.
  • Im ausgehärteten Zustand ist nur eine mechanische Entfernung möglich.

Hinweise

  • Die Fugengestaltung richtet sich nach den technischen Regelwerken. Die Fugenbreite soll nach Norm zwischen 10 bis 40 mm liegen; die Verfugungstiefe soll im Verhältnis zur Fugenbreite 1:1 bis 0,8:1 betragen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Verbrauch: ca. 1 ml pro cm3 Fugenvolumen
Technische Informationen
Verarbeitungszeit:ca. 60 - 90 Minuten
Verarbeitungstemperatur:+5°C bis +30°C
zulässige Gesamtverformung:25 %
Aushärtezeit:ca. 2-3 mm / 24 Stunden
Dehn-Spannungswert für 100%:ca. 0,6 N/mm²
Verarbeitungskonsistenz:standfest (pastös)
Fugenbreite:10-35 mm
Farbe:grau

Temperaturbeständigkeit, dauerhaft

:
M40P180