Schachtvergussmörtel - SVG rapid

Schachtvergussmörtel
SVG rapid

  • schnellabbindender Vergussmörtel mit hoher Frühfestigkeit
    WW-Schachtkopfmörtel gemäß DIN 19573
  • speziell zur Höhenregulierung von Schachtbauwerken
  • Konsistenz: fließfähig
  • Druckfestigkeit:
    1h ≥ 15 N/mm²
    24h ≥ 40 N/mm²
    28d ≥ 55 N/mm²
  • Körnung: 0 – 1 mm
  • Verbrauch: je nach Anwendung
  • RAPID

  • Produktmerkmale
  • Verarbeitung
  • Technische Daten
  • Downloads

Anwendungen

  • speziell zur Höhenregulierung von Schachtbauwerken
  • für alle Bereiche, in denen hohe Frühbelastungen auftreten
  • für den Verguss von Rohrdurchführungen an Hausanschlüssen

Eigenschaften

  • Konsistenz: fließfähig
  • Druckfestigkeit:
    1h ≥ 15 N/mm²
    24h ≥ 40 N/mm²
    28d ≥ 55 N/mm²
  • leicht anzumischen
  • sehr schnell erhärtend, hohe Frühfestigkeit
  • fließfähig
  • geringes Endschwindmaß nach Erhärtung
  • hoher Frost-Tausalz-Widerstand
  • sehr gute Haftung an Beton und Stahl
  • einfache Handverarbeitung
  • selbstverdichtend
  • wasserundurchlässig nach Erhärtung

Zusammensetzung

  • Zement gemäß DIN EN 197-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
  • Zusatzmittel mit bauaufsichtlicher Zulassung
  • chloridfrei

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Die Schalung muss dicht und möglichst nicht saugend sein.

Vorbehandlung

  • Den Untergrund säubern. Lose Teile, Staub, Zementschlämme, Öl und Fett entfernen.
  • Untergrund gründlich vornässen, jedoch Pfützenbildung vermeiden.
  • Auf den Kontaktflächen darf kein Wasserfilm vorhanden sein.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Frischmörtel im Zwangsmischer oder mit Rührquirl anmischen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß geben und Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
  • Die Frischmörteltemperatur beeinflusst den Erstarrungs- und Erhärtungsverlauf. Gegebenenfalls kann die Festigkeitsenwicklung durch warmes Anmachwasser beschleunigt, bzw. kaltes Anmachwasser verlangsamt werden.

Auftragen / Verarbeiten

  • Der Mörtel muss hohlraumfrei, ohne Arbeitsunterbrechung vergossen werden. Dabei auf Entlüftung achten.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 3 - 5 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Niedrige Temperaturen verlängern, hohe Temperaturen verkürzen die Verarbeitungszeit und den Erhärtungsverlauf.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Der eingebrachte Mörtel ist gemäß DIN 1045 nachzubehandeln.
  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Verbrauch / Ergiebigkeit

  • Ergiebigkeit: ca. 14 l Nassmörtel pro Sack
Technische Informationen
Verarbeitungskonsistenz:fließfähig
Verarbeitungstemperatur:+5°C bis +30°C
Verarbeitungszeit:ca. 3-5 Minuten
Körnung:0-1 mm
Wasserbedarf:ca. 5,25 l/Sack